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1988 entschied sich Tobel, den Beruf des Steinmetzgers zu lernen. Nachdem er den Ausbildungsplatz mehrfach gewechselt hatte, gab der Lehrling die schlechte Ausbildung auf und besuchte eine Stein- und
Bildhauerschule in Südtirol. Drei Jahre lang lernte Tobel die Bildhauerei hier von einer ganz anderen Seite kennen. Schliesslich liegt an diesem italienischen Ort auch die Heimat des Weltberühmten Laaser-Marmors. Anschliessend
begann er mit dem Studium der Bildhauerei in der Schweiz - und brach gleich im ersten Semester wieder ab: “ Es gefiel mir einfach nicht, wie da gelernt wurde”. Also machte sich der Jungkünstler 1992 selbständig, feilte am
eigenen Stil. “Und da kam natürlich ersteinmal gar nichts”. Zusammen mit seiner Frau, vom Beruf Schauspielerin, machte er dann gemeinsame Kulturarbeit und brachte in den Ausstellungen darstellender und bildende Künste zusammen.
Dieses Projekt wurde zum Erfolgsrezept.
Tobels Spezialität und typisches Merkmal sind windungen, Schnitte und Verbindungen in jeglicher Form. So wird beispielweise der Schnitt, eigentlich ein zerstörischer Akt, bei ihm zum gestalterischen
Hilfsmittel. Seine bevorzugten Materialien bleiben nach einigen Holzexperimenten Stein und Metall.
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In 1988 Tobel decided to become a stonemason. After changing his apprenticeship several times he gave up the this bad educational training and started on a school for sculptors in northern Italy. During the
next three years Tobel learned the art of sculpturing from a totally different aspect. Finally this place in Italy was the home of the famous Laaser marble.
Thereafter he began to study the art of sculpturing in Switzerland, - stopping again already during the first semester: “I just did not like what we were beeing taught”.
So in 1992 the young artist started to work as a independent artist seeking for his own special style. “Of course at the beginning this was not succesful”. Together with his wife, an actress, he then started
cultural activities combining performing and sculptural art.
Tobels speciality and characteristic is the creation of spirals, cuts and connections of any kind.
Apart from a couple of experiments with wood he prefers stone and metal.
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