14. Internationales Obernkirchener Bildhauer-Symposium: 23. August – 05. September 2027
Vom 23. August bis zum 05. September 2027 verwandelt sich der Kirchplatz in Obernkirchen wieder für zwei Sommerwochen in ein offenes Freiluft-Atelier: Zehn Bildhauerinnen und Bildhauer aus aller Welt schaffen vor den Augen der Besucherinnen und Besucher Skulpturen aus dem weltberühmten Obernkirchener Sandstein.
Veranstaltet wird das Symposium im Dreijahresrhythmus vom gemeinnützigen Verein Kulturfenster Obernkirchen e.V. Weitere Informationen zur Ausschreibung und zum Programm folgen an dieser Stelle.



Kunst zum BeGreifen – mitten in Obernkirchen
Das Internationale Obernkirchener Bildhauer-Symposium (IOBS) präsentiert Künstler zum Ansprechen, die Werke zum BeGreifen schaffen: Anfassen ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Zu unseren künstlerischen Gästen zählen Abstrakte und Figürliche, Verkopfte und Spontane, Handwerker und Technikfreaks, Studierte und Autodidakten, Quasselköppe und Schweigsame, Fixe und Langsame, Europäer, Asiaten und Afrikaner.
Bei seiner Premiere 1988 mag das Obernkirchener Symposium ein Geheimtipp gewesen sein – inzwischen hat es seinen festen Termin im Kalender der internationalen Bildhauer-Szene erobert. Die Wertschätzung hat längst auch Obernkirchen und die Region erfasst: Schon beim 8. Symposium (2009) schauten den Künstlern mehr als 30.000 Besucher über die Schultern.
Stein, Atmosphäre und Gastfreundschaft
Für die stetig gewachsene Bedeutung des Treffens auf dem Kirchplatz gibt es drei besondere Gründe:
Der Obernkirchener Sandstein: Er entstammt den Brüchen auf dem Bückeberg und bietet ein unvergleichliches Material, das den Teilnehmern vom IOBS zur Verfügung gestellt wird. Wenn er den hellen, feinkörnigen Stein bearbeiten darf, geht für manchen Bildhauer ein langgehegter Wunsch in Erfüllung.
Die Atmosphäre am Kirchplatz: Das wechselnde Licht auf dem Platz, der die meiste Zeit des Tages der Sonne zugeneigt ist, umgeben von der beeindruckenden Stiftskirche auf der einen und historischen Gebäuden auf den anderen Seiten, ermöglicht Geistesblitze wie kein noch so schönes Atelier. Geborgen in diesem Ensemble schauen sich die Künstler gegenseitig bei der Arbeit zu, lernen voneinander – und diskutieren und singen miteinander. Besucher dürfen sich einmischen oder einfach still in der Abendsonne vor dem kleinen Künstlercafé sitzen, das man in Obernkirchen als „Trafohaus“ kennt. Boheme in Obernkirchen – ganz ohne Remmidemmi.
Offenheit und Begegnung: Die Obernkirchener nehmen ihre Gäste mit großer Freundlichkeit in ihre Mitte auf. Familien mit Kindern, Schulklassen, fachsimpelnde Erwachsene oder fotografierende Schöngeister – Berührungsängste sind den Besuchern fremd. Genau das ist die Grundidee, die das Symposium von Beginn an prägt: Wir wollen Künstlerinnen und Künstler aus der Enge ihrer Ateliers mitten hinein in die Öffentlichkeit locken und Bildhauer aus aller Welt – vom Auetal bis Zimbabwe – zusammenbringen.
Fühlen Sie sich also zum 14. Internationalen Obernkirchener Bildhauer-Symposium vom 23. August bis zum 05. September 2027 herzlich eingeladen!

